Mit dem Bau des Heims am Blumenrain, welches die beiden sanierungsbedürftigen Heime ‚Beugi’ und ‚See’ ersetzt, verlagert sich der Standort für das Alterswohnen von zentralen Lagen an den Rand des Dorfs. Umso wichtiger werden die Anbindung und Ausrichtung des neuen Hauses zur Gemeinde.
Darum bezeichnet hier ein weiter Eingangshof, dessen Vorraum bis zur Kreuzung Bleulerstrasse-Blumenrain reicht, in einer einladenden Geste den öffentlichen Charakter des Hauses. An der öffentlichen, der Strasse zugewandten Seite liegen Eingänge, Restaurant, Dienstleistungsflächen, ausserdem Zufahrt, Aussensitzplätze, Aufenthalts- und Spielflächen.
Die bauliche Befestigung entlang des Blumenrains unterbricht andererseits aber den weitläufigen Grünzug, der sich heute vom Mühlebachtobel über Burghölzli und Lengg bis zum Sportplatz Riet erstreckt. Um dem Eindruck einer ‚Talsperre’ entgegenzuwirken, ist das grosse Gebäudevolumen gelenkig gegliedert. So bleiben von der Gesamtanlage zwischen den umgebenden Baumgruppen, die dank eines Gartenhofs tief zwischen die Gebäudeflügel vordringen, stets nur fragmentarische Ansichten sichtbar.

Philipp Esch, Stephan Sintzel
Mitarbeit: Claudia Mühlebach

 

Programm: 110 Pflegeplätze
Bauherrschaft: Gemeinde Zollikon
Landschaftsarchitektur: Berchtold.Lenzin Landschaftsarchitekten Zürich.Liestal
Energieberaterung: Todt Gmür + Partner AG
Bauingenieur: Ernst Basler + Partner AG

Wettbewerb auf Einladung: 2010 - 2. Preis